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Wirtschafts- und Multifunktionswege

Alle Wege, die mit hohen Achslasten befahren werden, wie zum Beispiel Schotterwege, Waldwege und Zufahrten müssen mit tragfähigen Materialien befestigt werden, die auf den Untergrund und das Gelände abgestimmt sind. Der entsprechende Schichtaufbau und das Profil sind weitere wichtige Faktoren, die die Haltbarkeit eines Wirtschaftsweges entscheidend bestimmen. Gerne sind wir Ihnen bei Bau, Ausbesserungen, Unkraut entfernen und Instandsetzungen behilflich.

Flyer Wirtschaftswege (PDF)

Unser Leistungsspektrum besteht vor allem aus:


Neubau von Wirtschaftswegen, Erhöhung der Tragkraft
Um Wege neu zu bauen oder die Tragkraft vorhandener Wege zu erhöhen, müssen normalerweise entsprechende Mengen an Schotter eingebaut werden. Die Auswahl des Schotters richten wir dabei an örtliche Verfügbarkeiten und die benötigte Tragkraft des Weges. Auf Wunsch oder der Finanzierung mit Fördergeldern orientieren wir uns an den Vorgaben der Richtlinie zum ländlichen Wegebau (RLW). In ihr werden gewisse Qualitätsstandards für den Einbau und die Materialauswahl definiert. Allerdings führen manchmal auch günstigere Alternativen zu qualitativ gleichwertigen Ergebnissen.

Schlaglochbeseitigung ohne auskoffern der Tragschicht
Mit unseren verschiedenen Wegefräsen werden schadhafte Schotterwege neu aufgearbeitet. Die Wegedecke wird bis zu 15cm tief durchgefräst. Der aufgelockerte Schotter wird nicht zerkleinert, sondern homogen gemischt. Das neu gemischte Wegebaumaterial bauen wir nach dem Fräsgang mit entsprechendem Rund- oder Dachprofil wieder ein. Schlaglöcher, Pfützen, Ausspülungen und Fahrspuren werden dauerhaft beseitigt. Der Weg ist anschließend optisch und technisch nahezu neuwertig!

Aufwertung vorhandener Wege durch Pflege- und Verschleißschichten
Hochwertige Pflegeschichten verringern die Staub- und Pfützenbildung. Durch ihre hohe Härte verschleißen sie nur langsam und schützen den darunter liegenden Wegekörper vor dem Abrieb durch Fahrzeugreifen. Der Erholungswert der Wege wird durch die angenehme Begehbarkeit und optischen Schönheit ebenfalls erheblich gesteigert.

Verwendung alternativer Baustoffe
Betonreste, Kartoffelsteine, Klinker, Pflastersteine, Sandsteinbrocken, Ziegel, und anderes Recyclingmaterial können wir mit unserem Steinbrecher je nach Wunsch zu Mineralgemisch der Korngrößen 0/64mm, 0/48mm oder 0/32mm zerkleinern.
Das neue Wegebaumaterial eignet sich hervorragend, um die Tragschicht zu ergänzen oder komplett zu ersetzen.

Umbau von maroden Asphalt- und Betonstraßen in Schotterwege
Es gibt verschiedene Alternativen, um diese Wege in Schotterwege umzubauen und den vorhandenen Asphaltweg weiterhin als Tragschicht zu nutzen. Eine Möglichkeit besteht darin, die vorhandene Straße mit unserem Steinbrecher zu zerkleinern und zu neuem Mineralgemisch aufzuarbeiten. Eine andere Möglichkeit ist, den alten Weg unangetastet im Untergrund zu belassen. Der Weg wird mit Mineralgemisch überbaut, dabei leiten wir das gesamte Regenwasser seitlich über die Oberfläche ab. Diese Bauweise eignet sich ebenfalls, um bei alten, schadstoffhaltigen Wegen Ausspülungen in das Grundwasser zu vermeiden und die Oberfläche zu versiegeln. 

Seitenbankette fräsen und profilieren
Wir können mit der Bankettfräse die Seitenränder auf Wegeniveau abfräsen und profilieren. Der seitliche Wasserablauf wird dadurch wieder gewährleistet, die Fahrspuren können besser abtrocknen und die Nutzungsdauer des Weges wird insgesamt verlängert. Diese Fräse macht Schluss mit der Nässe und Pfützen in den Fahrspuren. Die Fräsbreite beträgt einen Meter. Dabei haben wir die Möglichkeit, das Bankett seitlich auf Schwad zu legen und abzufahren, oder bis zu 30 Meter seitlich auszuwerfen.

In-Situ-Sanierung
Alte Wirtschaftswege sind häufig mit Schwermetallen, PAK oder Asbest belastet. Wir können die Schadstoffe im Wegekörper so einlagern, dass die Ausspülungen in das Grundwasser nahezu unterbunden werden. Der vorhandene Weg wird durch spezielle Vierdichtungsmethoden und besondere Zuschlagsstoffe oberflächig abgedichtet. Der alte Wegekörper verbleibt als Teil der zukünftigen Tragschicht und wird überbaut. Durch Wegfall der Ausbau- und Entsorgungskosten haben wir ein hohes Einsparpotenzial.




Beispielprojekte
Wegeneubau in einem Naturschutzgebiet in Sachsen-Anhalt

Ausgangssituation: Die vorhandenen Fahrspuren waren nicht befestigt. Unter der Grasnarbe befindet sich Sandboden.

Bauarbeiten: Die alte Vergrasung wurde abgeschält und entfernt. Als Tragschicht wurde ein tragfähiges 0/45mm Natursteingemisch eingebaut. Für gute Begehbarkeit wurde ein 0/22 Hartkalkstein als Deckschicht aufgebaut. Die Anforderung bestand in einer Genauigkeit von unter 2cm Abweichung unter einer 6m-Latte und mit einer Verdichtung von über 120 MN/m².

Ergebnis: Die naturschutzrechtlichen Anforderung an den neuen Weg sind erfüllt. Einerseits ist er für die Holzabfuhr bestens geeignet und andererseits ist er eine Bereicherung für das Naherholungsgebiet.



Aufwertung der Wege in einem Ferienpark

Ausgangssituation: Die alten Wege waren bei Trockenheit sehr staubig und bei Regen schmierig mit vielen Schlaglöchern.

Bauarbeiten: Der gesamte Weg wurde 25cm tief aufgefräst und das Fräsgut als 0/45mm Tragschicht erneut eingebaut. Die Schlaglöcher wurden so nachhaltig beseitigt und ein Dachprofil mit 2,5% Seitenneigung geschaffen. Um den Staub zu reduzieren, wurde eine neue 0/11mm Deckschicht aus Hartgestein eingebaut.

Ergebnis: Der neue Weg benötigt deutlich weniger Pflegeaufwand, denn die Bildung von neuen Schlaglöchern ist kaum noch der Fall. Das Wasser, die Ursache der Schlaglöcher, kann jetzt oberflächig durch das Seitengefälle ablaufen und zusätzlich durch die Tragschicht sickern.



Wegebau in NRW mit forstlicher Förderung

Ausgangssituation: Die vorhandenen Fahrspuren waren mit Pflastersteinen befestigt, allerdings war die Befahrbarkeit nur noch sehr eingeschränkt. Eine reguläre Holzabfuhr war kaum noch möglich.

Bauarbeiten: Das Lichtraumprofil wurde frei geschnitten, die Humusdecke wurde abgeschoben und der seitliche Wasserablauf über die Bankette ermöglicht. Der gesamte Weg wurde je nach Tragfähigkeit des Untergrundes bis zu 18cm stark mit 0/45mm LD-Schlacke aufgebaut. Als optimales Profil wurde ein Rundprofil gewählt. Es besitzt seine stärkste Seitenneigung in den Fahrspuren, wo die meiste Belastung auftritt und schnell die Feuchtigkeit abgeleitet werden muss.

Ergebnis: Den Vorgaben der Förderrichtlinien im Wegebau und den „Richtlinien für den ländlichen Wegebau – RLW“ entsprechend ist dieser Weg auf 3,5m Breite in der gewünschten Stärke aufgebaut worden. Mangelnde Tragkraft wird bei diesem Weg zukünftig sicher kein Problem mehr darstellen.


Ausbau eines Wirtschaftsweges

Ausgangssituation: Der alte Feldweg bestand lediglich aus einer Tragschicht aus Bauschutt. Bei einem Längsgefälle mit etwa 2,5% wurden die Fahrspuren deutlich ausgespült. Die zahlreichen Schlaglöcher wurden von den Anwohnern notdürftig verfüllt.

Bauarbeiten: Durch das Absetzen der Bankette konnte ein gutes Rundprofil modelliert werden. Anschließend wurde der Weg 15cm aufgefräst. Der Bauschutt wurde dabei auf 0/32mm zerkleinert. In der Tragschicht befanden sich derart viele Metallreste, dass zum Schutz der Reifen noch eine zusätzliche Deckschicht aus Hartgestein aufgetragen wurde.

Ergebnis: Der Weg ist nun wieder gut zu befahren. Die seitliche Wasserführung ist durch das Profil gewährleistet. Schlaglochbildung ist daher in den nächsten Jahren nicht mehr zu erwarten. Die zusätzliche Deckschicht ist verschleißarm und ermöglicht dadurch eine verlängerte Haltbarkeit des Weges.



Überbauen einer Pflasterstraße auf Moorboden

Ausgangssituation: Der gepflasterte Weg befindet sich auf einem Wall in anmoorigem Gelände. Durch Absacken des Untergrundes und zu hohe Achslasten sind Schäden im Verbundpflaster entstanden.

Bauarbeiten: Der Weg wurde von uns 12cm mit 0/32mm Mineralgemisch überbaut, stark profiliert und besonders verdichtet.

Ergebnis: Aus dem gepflasterten Weg ist eine hochwertige wassergebundene Wegedecke entstanden. Das Pflaster im Untergrund kann weiterhin die Zugkräfte aufnehmen und ist durch direkte Belastung geschützt. Das Oberflächenwasser wird hauptsächlich über das Oberflächenprofil abgeleitet. Sollten weitere Absackungen eintreten, kann der Weg günstig mit Mineralgemisch ausgebessert werden.

Anmerkung: Diese Bauweise wird seit über 30 Jahren erfolgreich auf alten Asphalt-, Beton- und Pflasterstraßen umgesetzt. Der Einbau ist allerdings nicht immer mit allen verfügbaren Materialien möglich. Bei dem Wegebaumaterial müssen die nötige Sieblinie und Bindungsfähigkeit unter Wassereinfluss gegeben sein. Zusätzlich ist beim Einbau ein ausgeprägtes Wegeprofil mit spezieller Verdichtung nötig. Wir haben viele sehr gute Referenzen in den vergangenen Jahren bauen dürfen und so einige Stammkunden dazu gewonnen. Sollten Sie ebenfalls vor der Entscheidung stehen, einen solchen Weg zu bauen, sprechen Sie uns gerne für einen Erfahrungsaustausch an.








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